Neues Licht für die Leuchtenstadt Luzern

Mit der Realisierung der Hochwasser-Schutzmassnahmen wurde auch der Verkehrsknoten Seetalplatz in Emmen neu gestaltet. Durch die verkehrstechnischen Sanierungsmassnahmen wurden sämtliche Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen (BSA) inklusive der Beleuchtung auf den neusten Stand der Technik gebracht. Baumeler war mit von der Partie.

 

 

Die öffentliche Ausschreibung, welche die Firma Baumeler Leitungsbau AG für sich entscheiden konnte, umfasste rund 370 Leuchten in unterschiedlichsten Ausführungen und Montagegegebenheiten rund um den Seetalplatz in Emmen. Die Leuchten wurden an diverse Kandelaber verschiedenster Ausführungen sowie an Masten der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) oder Gebäudefassaden mit Stahlseilen abgespannt und aufgehängt. Fahrradunterführungen wurden mit Tiefstrahlern und Feuchtraumleuchten beleuchtet. Sämtliche Leuchten sind mit der neusten LED-Technologie ausgestattet.

Bei der Realisierung musste das Beleuchtungskonzept dem Langzeitplan der Stadt Luzern, dem «Plan lumière», folgen. Das Angebot der Firma Baumeler Leitungsbau AG beinhaltete die fachgerechte Entsorgung der bestehenden Leuchten und Leuchtmittel, die komplette betriebsfertige Installation und die Lieferung sämtlicher Materialien inkl. Montagevorrichtungen wie Masten und Kandelaber.

Das Projekt erfolgte in drei Hauptphasen und erstreckte sich über die Dauer von drei Jahren:

• Montagephase 1: Mai 2015 bis Oktober 2015
• Montagephase 2: August 2016 bis Oktober 2016
• Montagephase 3: Oktober 2017 bis November 2017

Eine grosse Herausforderung lag darin, dass der Verkehr nicht umgeleitet werden konnte, denn der Seetalpatz stellt das «Eintrittstor» zur Stadt Luzern sowie den westlichen Teil des Kantons Luzern dar. Im Weiteren wird beim Seetalplatz die kleine Emme überquert, die Autobahn sowie die Eisenbahn grenzen ebenfalls daran und machen ihm mit dem Busbahnhof zu einem neuralgischen Knotenpunkt. Fast im Wochentakt musste die Verkehrsführung dem Baufortschritt, sprich den Montagephasen, angepasst werden. Dies stellte sowohl für das Montagepersonal wie auch für die Verkehrsteilnehmer immer wieder eine grosse Herausforderung dar.