Arnold im Wallis unter Strom

Bei Sonne, Regen und Schnee bewies Arnold in Chandolin, dass sie selbst unter Zeitdruck die nötige Effzienz und Qualität – in Kombination mit Sicherheit – beweist und nichts dem Zufall überlässt.

 

 

Von der Ausschreibung des Projektes bis zur Inbetriebnahme der 220-kV-Leitung ins neue Unterwerk Chandoline verging nur ein gutes halbes Jahr. Das Timing war dermassen sportlich, dass Arnold gar einige Mitarbeitende aus den Ferien holen musste. Einsatz und Motivation des Teams waren vorbildlich.

Seit Jahren darf Arnold immer wieder für Swissgrid tätig sein. Swissgrid hat in Chandolin im Rhonetal ein neues Unterwerk erstellt. Auftrag von Arnold war es nun, die Leitung, welche Teil der Hauptleitung Chamoson – Chippis ist, bis ins Unterwerk Chandoline zu erneuern. Das Werkzeug und die Maschinen wurde von Wimmis nach Sion transportiert und dort für die Montage vorbereitet.

Die fünf bestehenden Masten wurden demontiert und zwei neue an unterschiedlichen Standorten errichtet. Ein dritter wurde saniert. Von den Masten mussten schliesslich die Seilzüge ins Unterwerk geführt werden. Das neue Unterwerk befndet sich auf einer Ebene und war gut erreichbar. Etwas anders präsentierte sich die Lage rund um die insgesamt drei Masten: Diese waren in schwer zugänglichem Gelände, unwegsame und teils sehr steile Abhänge charakterisieren das Gebirge. Wo möglich wurden die Masten mit einer Stellnadel errichtet. Teilweise musste Arnold jedoch auf einen Helikopter ausweichen, welcher das mitgeführte Material passgenau ablieferte.

Während der ganzen Bauphase vor Ort musste die Stromversorgung zwischen Chamoson und Chippis aktiv bleiben. Dies hatte zur Folge, dass die Masten nicht gleichzeitig in einem Schritt demontiert werden konnten. Leitung für Leitung wurde so auf die neuen Masten und den renovierten Mast übertragen. Die effektive Bauphase begann mit dem Betonieren der Mastfüsse. Nach der Trocknungsphase stellte Arnold – teils unterstützt durch den erwähnten Helikopter – die neuen Masten. Zum Abschluss wurden die Seile innerhalb rekordverdächtiger fünf Tage von Mast zu Mast und schlussendlich ins Unterwerk gezogen. Die Distanz betrug drei Kilometer pro Seil.

An diesem Projekt waren 20 Mitarbeitende von Arnold beteiligt, welche unter teils schwierigen (Wetter-) Bedingungen im Einsatz waren. Reibungslos verlief die Zusammenarbeit mit dem Bauherrenvertreter.