Spannungsreiche Arbeiten in Zweisimmen

Arnold konnte der Sécheron SA eine Offerte für den Einbau einer Gleichrichteranlage in der Unterstation Zweisimmen der Montreux Berner Oberland Bahn AG unterbreiten. Nach deren Einbau wurde Arnold mit einem Folgeauftrag für die Verkabelung der Schaltposten betraut.

 

 

Im Februar 2018 erhielt Arnold von der Sécheron SA, die im französischen Sprachraum ansässig ist, eine Offertanfrage für den Einbau einer Gleichrichteranlage in der Unterstation Zweisimmen der Montreux Berner Oberland Bahn AG (MOB).  Da die Mitarbeitenden der verantwortlichen Arnold-Niederlassung nicht täglich mit fachspezifischen Ausdrücken auf Französisch konfron-tiert sind, wurde die Unterstützung des technischen Backoffice (TBO) in Anspruch genommen, um die Offerte zu erstellen.

Ende April 2018 starteten die Arbeiten in Zweisimmen. Dabei gestaltete sich vor allem das Einbringen der  relativ schweren Gleichrichterzellen als Herausforderung. Die Zellen mussten über diverse Niveauunterschiede
in die Transformatorenstation hineingeschafft werden. Schliesslich wurden sie auf einer dünnen Folie mit nicht leitenden Schraubenkonstruktionen potenzialfrei montiert.

Nachdem der Transformator am Bestimmungsort ein- gesetzt worden war, konnte das Team von Arnold die komplexe Verlegung der Trafoverbindungskabel in Angriff nehmen. Dabei mussten spezielle Kabel mit ver-stärkter Isolationsfestigkeit zum Teil durch Rohre, aber auch offen und verdrillt unter erschwerten Platzbedin-gungen eingezogen werden.

Die saubere Arbeitsweise und die fachgerechte Verkabe- lung durch die Arnold-Mitarbeitenden führten dazu, dass die MOB auch Folgearbeiten für die Verlegung der Zuleitungen auf die Schaltposten der Fahrleitung in Auf-trag gab. Diese Kabel waren vorerst nur provisorisch an die Schaltposten angeschlossen und sollten hinterher  demontiert, neu verlegt und wieder angeschlossen werden. Im Rahmen von drei Nachteinsätzen wurden die Kabel an den Schaltposten über die neu zu mon-tierenden Befestigungskonstruktionen angebracht. Die dafür notwendige Ausserbetriebnahme der Fahrleitung erfolgte jeweils in enger Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der MOB.

Nach dem erfolgreichen Einbau der Gleichrichteranlage  sowie der Kabelverlegung schaut Arnold auf eine reibungslose Projektabwicklung zurück. Konfrontiert mit den sprachlichen Barrieren war es ausserordentlich wichtig, dass sich alle Beteiligten dieser Herausforde-rung stellten und entsprechend aufeinander eingingen. Das hat gut funktioniert.